EU-Gebäuderichtlinie verabschiedet

Was ist ein Passivhaus?

 

Am Besten ist das mit einem einfachen Beispiel zu verstehen. Jeder kennt die angenehme Wärme in einem Schlafsack, dabei wird die Wärme durch Ihren Körper erzeugt und durch die Daunenhülle im Schlafsack gehalten. Berühren Sie jedoch den Reißverschluss, so spüren Sie eine Wärmebrücke nach außen. Hier verlieren Sie Wärme. Genauso funktioniert ein Passivhaus, es wird die Wärme im Gebäude gehalten die Wärmebrücken reduziert.

Der derzeitige Baustandard verliert Heizwärme auf vielen Wegen. Wärme geht durch schlecht gedämmte Wände, Dächer, alte Fenster usw. verloren. Deshalb benötigen unsere derzeitigen Häuser Heizungen. Die in Deutschland entwickelte Bauform Passivhaus benötigt diese nicht.

 

 Wie geht das?

 

In jedem Haus wird Wärme erzeugt durch elektrische Geräte (Kühlschrank, Kochherd usw.), durch die Bewohner. Diese kostenlose Wärmeenergie halten wir durch stark gedämmte und luftdichte Bauteile im inneren des Gebäudes. Von außen ist kostenlose Sonnenenergie erhältlich, diese leiten wir durch sinnvoll angeordnete Fenster ins Gebäude.

Als letztes setzen wir eine Komfort-Lüftung (jeder Raum wird automatisch mit Frischluft versorgt) ein. So können wir die Verluste an Wärme beim Lüften senken.

Sie werden keine Heizung in Ihrem Gebäude benötigen und es doch warm haben und sehr behaglich wohnen.

Diesem Prinzip wurde auch in Deutschland zuerst misstraut. Mittlerweile wurden aber über 10.000 Häuser, Schulen usw. nach dieser Methode gebaut und die Bauherren sind sehr zufrieden und sparen sich die Kosten für Heizung bei ca. 5% höheren Baukosten. Nach ca. 7 Jahren sind in Deutschland die Mehrkosten beim Bauen amortisiert.

Sie wollen mehr wissen?

 Hier geht es zur genauen Systembeschreibung.

 

   

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